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Ausführungsanweisungen - Decken
Alle Verbindungen und Lösungen sind genau ausgearbeitet, haben sich der Praxis bewährt und weisen keine Schwachpunkte auf. In technischen Werkstoffen wurden die ausführlichen physikalischen und chemischen Parameter der bevorzugten Porenbetonvarianten, die Spezifikationen aller Elemente, die Verfahrensweisen zur Verbindung von Wänden, Deckenstützen und Dachkonstruktionsstützen, zum Einbau von Kränzen und Stürzen, Schornsteinsleitungen und Lüftungsabzügen, Balkons usw. dargestellt.

Die erste Schicht der Plansteine oder Platten aller Porenbetonwände ist zwecks Nivellierung und Stabilisierung auf dem konventionellen Betonmörtel einzubauen, indem mit den Gebäudeecken angefangen wird.
Etwaige Aufmasse/Zugaben sind zu entfernen und mit entsprechender Ausgleichsbearbeitung zu ebnen. Die Errichtung folgender Schichten, insbesondere im Einschichtsystem wird dann richtig ablaufen. Indem das traditionelle Mörtel eingesetzt wird, sind die Plansteine mit Wasser zu benetzen, damit sie nicht zu viel Wasser absaugen. Für das Klebemörtel ist diese Vorgehweise grundsätzlich nicht notwendig.
Weil die Feuchte aus dem Grund angezogen wird, sind immer die wirksamen Isolierungen von Fundament- und Kellerwänden, sowohl horizontal als auch vertikal auszuführen.
Die Plansteine sind mit Überlappungen einzubauen Der Verlauf der Überlappungen für Außenwände folgt aus Mauerverbänden an den Ecken. Die nach außen gelassenen Federn der Plansteine müssen nach dem Mörtelabbinden abgefräst werden. Sämtliche Mauerverluste sind einzufüllen und mit Klebemörtel einzuebnen. .
Die Außenwände werden mit den tragenden Innenwänden durch ein Mauerverband verbunden, indem die Plansteine der Außenwand entsprechend zugeschnitten werden.

Die Trennwände werden mit den Außenwänden mit Verbindungsstücken aus verzinktem Stahl verbunden.

Im System der Errichtung der Wände aus Porenbeton wird in der Regel die Verstärkung des Fenstergurtes mit einer Bewehrungseinlage unter der letzten Plansteinschicht eingesetzt.
Im Mehrschichtsystem werden zur Verbindung einzelner Schichten dieselben Regeln in traditionellen Verfahren verwendet, indem Verbindungsanker eingesetzt werden.
Die Verbundsstürze sollen mit Klebemörtel an allen Stoßflächen verbunden werden. Die derartigen Stürze übertragen ähnlich wie „U-Schalen“ erst nach dem Einbau aller Plansteine darüber und nach der Erhärtung des Klebemörtels die Lasten.

Nach der Erhärtung der Wände sind die Einmauerungen der Schornsteinsleitungen und Lüftungsabzüge auszuführen, indem die vorher an den geplanten Stellen verzinkten Stahlanker genützt werden. Es können sowohl keramische Leitungen als auch Leitungen aus rostfreiem Stahl eingesetzt werden.

Die Decke, die nach dem konventionellen Verfahren ausgeführt wird, benötigt feste und gleichzeitig stabile Schalungen. Stalhbetondecken (Betondecken) können auf der Außenseite des Gebäudes mit den mit Mineralwolle isolierten Porenbetonplatten verkleidet werden, was Verlustschalungen einer Art und zusätzlich eine Wärmedämmungsschicht bilden wird.

Für dicht berippte Decken sind die Tragbalken nicht direkt auf Porenbetonwände aufzulegen, sonst sind auf nivellierten Stützen von mindestens 5-6 cm über dem Wandoberteil zu placieren, um nach dem Betonvergießen eine gleiche Belastung zu erzielen.

Die Stütze der Dachkonstruktion kann direkt auf der Decke oder auf dem Kniestock eingebaut werden, indem ein wärmeisolierter Stahlbetonkranz auf der Basis der U-Schalen mit der befestigten Mauerlatte darauf ausgeführt wird.

Die Balkons auf Stützkränzen sollen zur Vermeidung von Wärmebrücken mit Wärmeisolierungseinlagen gedämmt werden.






